Dr. Tanja Corazza, Psychologin & Psychotherapeutin aus Meran, Südtirol

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Dr. Tanja Corazza ist Psychologin und Psychotherapeutin und in eigener Praxis in Meran, Südtirol seit vielen Jahren in der Begleitung von Menschen tätig. Sie ist außerdem die Begründerin von ich-365.com einem psychologischen Onlineprogramm für Jeder-Mann und Jeder-Frau.

In dieser Interview Episode, die wir als Podcast und YouTube Video aufgezeichnet haben beantwortet uns die Südtiroler Expertin folgende Fragen:

Wie entstehen Ängste und warum wird das Thema Angst gerade jetzt zu Corona Zeiten so aktuell?

„In außergewöhnlichen Situationen ist es völlig normal außergewöhnlich zu reagieren!“

Dr. Tanja Corazza

Die aktuelle Situation haben die Meisten von uns vorher noch nie erlebt. Unser Körper kennt diesen Zustand nicht. Panikmache und Negativschlagzeilen tun das Übrige dazu, um unser komplettes System in einen Alarmzustand zu versetzen. Die psychische Stabilität zu behalten ist da manchmal nicht ganz einfach.

Plötzlich entscheiden äußere Maßnahmen darüber, ob wir Kontakt haben dürfen und mit wem. Wir dürfen zum Teil das Haus nicht mehr verlassen und die finanzielle Sicherheit kann ins Wanken geraten. Ein Ohnmachtsgefühl kann sich einstellen, weil wir selbst gar nichts „dafür“ können und unser stabiles Leben gehörig durcheinander geschüttelt wird.

Wie ein Mensch mit neuen Situationen umgeht und ob Ängste entstehen, dass entscheidet sich im Prinzip schon sehr früh – noch vor der Geburt. Das Biologische Milieu in dem ein Embryo in der Mutter heranwächst kann schon mit entscheiden, ob später Ängste entstehen oder nicht.

Ängste sind wichtig und normal

Wichtig ist, zu verstehen, dass Ängste überlebenswichtig sind. Es wäre nicht empfehlenswert angstfrei vor einem Tiger zu stehen und diesen wie eine Mietzekatze zu streicheln. Ängste sichern unser Überleben. Immer dann, wenn aber die Lebensqualität darunter leidet und man das Gefühl hat es wird zu viel, dann kann es gut sein, sich professionelle Hilfe zu suchen.

Affirmationen können beruhigend und hilfreich sein

Eine Möglichkeit um selbst etwas zu tun, können Affirmationen sein. Kleine Sätze, die Mut machen, auf das Positive fokussieren und uns motivieren. Warum aber häufig Affirmationen nicht funktionieren und wie man diese erfolgreicher einsetzt, dass verrät uns Tanja in diesem Interview.

Nur Verrückte brauchen Psychotherapie

So oder so ähnlich empfinden immer noch viele Menschen dieses Thema. Sie haben Angst professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, weil Sie Sorge haben, man könnte dort als „verrückt“ abgestempelt werden, womöglich vielleicht sogar eingesperrt. Dabei geht es bei der modernen Psychotherapie darum, an den eigenen Stärken und Ressourcen zu arbeiten. In sich selbst Lösungen zu entdecken und mit Hilfe der eigenen Kraft aus der Krise zu wachsen.

Wie kann mich ein psychologisches Online-Programm unterstützen

Ich-365.com funktioniert auf 2 Arten. Es besteht die Möglichkeit, sich für eines von 12 Themen zu entscheiden. Man bekommt ein sogenanntes Workbook zugeschickt und erhält Zugriff auf Audio-Dateien, die Übungen und Entspannungshypnosen beinhalten. Außerdem helfen Tests bei der Selbsteinschätzung. Im eigenen Tempo kann man dann das jeweilige Thema für sich bearbeiten und dann zum nächsten gehen oder eben aufhören. Wer gerne Teil einer Gruppe sein möchte, kann sich für eine Jahresvariante entscheiden. Dort führt man die Bearbeitung der Themen zwar auch selbst durch, kann sich aber innerhalb einer Gruppe regelmäßig austauschen und gegenseitig unterstützen. Ebenso stehen auch die Experten rund um Dr. Corazza bei Fragen jederzeit mit einem offenen Ohr zur Verfügung.

Hier geht es zum Online-Programm ICH-365.com

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